Die Segler rüsten sich…

Die ersten Masten wurden gesetzt. Foto: Andreas Franke
Schleswig, Stadthafen. Start in die Segel-Saison 2019. Foto: Andreas Franke
Schleswig, Stadthafen. Start in die Segel-Saison 2019. Foto: Andreas Franke

Bei strahlendem Sonnenschein konnte man heute Mittag die Segler im Stadthafen dabei beobachten, wie sie ihre schönen Boote für die neue Saison startklar machten. Ein Boot nach dem anderen bekam seinen Mast per Kran geliefert und wurde aufgetakelt. Weitere Boote standen bereits auf Trailern bereit um, ebenfalls per Kran ins Hafenbecken gelassen zu werden. Was für Außenstehende wie mich immer ein kleines Spektakel ist, wenn da so ein teures Stück Boot schwankend am Seil hängt. Und es ging ja auch in der Vergangenheit schon mal richtig in die Büx, als vor ein paar Jahren einer dieser stolzen Segler auf halben Wege aus den Gurten rutschte. Also drücken wir mal die Daumen, dass in diesem Jahr alles gut läuft und es kein weiteres Malheur gibt.

Die Segler starten in die neue Saison. Foto: Andreas Franke
Die Segler starten in die neue Saison. Foto: Andreas Franke

Der Stadthafen ist schon wirklich ein kleines Kleinod in Schleswig, auch wenn ich persönlich finde, dass er gerne etwas bunter sein könnte. Das Beton-Grau überwiegt irgendwie und könnte mehr Blühendes, oder auch Grünes vertragen.

Dann sitzt man im Kapphörnchen, schön in der Sonne, bei einer Tasse Kaffee und einem leckeren Stück Butterkuchen (hätte locker vier Personen sättigen können) und dabei kommt einem der Gedanke, wie das alte Speichergebäude wohl mit einem blühenden, vertikalen Garten aussehen würde? Diese hängenden Gärten gibt es ja in anderen Städten schon. Dort sorgen sie für ein besseres Stadtklima, saubere Luft und reichlich Nahrung für die Stadt-Bienenvölker. Die Bienen finden ja in der heutigen Zeit mehr Nahrung in der Stadt, als im ländlichen Raum. Vertikale Gärten machen jedes Gebäude im LEGO-Style zu einem richtigen Hingucker und in Schleswig gibt es ja immer mehr Gebäude dieser Art. Warum sind deren Dächer eigentlich nicht begrünt, oder habe ich das nur übersehen? Vielleicht kommt das ja noch, wer weiß? Zu wünschen wäre es, denn da würden so einige Quadratmeter an grüner Dachfläche zusammen kommen.

Sechs Gänge Menü bei unserer Burger-Meisterin. Foto: Andreas Franke
“6 Gänge Menü” bei unserer Burger-Meisterin. Foto: Andreas Franke

Man gut, ich hatte nur Kaffee und Kuchen. Nicht auszudenken, auf was für Gedanken ich gekommen wäre, wenn ich das “6 Gänge Menü” unserer Burger-Meisterin gewählt hätte. Mal sehen, dass mach ich dann vielleicht mal morgen.

Für heute ist aber genug mit der Schlemmerei. Fußmarsch über den Holm zur Freiheit, von der Freiheit zurück nach St. Jürgen. Wegen Vier-Personen-Kuchen und so. Ihr wisst schon…