Tausend Blüten, aber nichts zu futtern

Forsythien. Foto: Andreas Franke
Forsythien. Foto: Andreas Franke

In jedem Frühling liefert die Forsythie, als eine der ersten Sträucher in meinem Garten, ein wahres Blütenmeer in Gelb. Als ich sie eins pflanzte, wollte ich ursprünglich was gutes für die fleißigen Bienen tun. So viele Blüten und so früh im Jahr, dass musste doch eine gute Sache sein. Ja auch ich bin diesem Irrtum vor einiger Zeit erlegen, leider. Denn wie ich dann feststellte, waren an dem Strauch in meinem Garten nie irgendwelche Bienen oder andere Insekten zu sehen. Aber warum ist das so?

Hybrid und unfruchtbar

Die häufigste Forsythie, die wir in unseren Gärten (Forsythia x intermedia) finden ist eine Hybride, also eine Kreuzung aus zwei unterschiedlichen Arten und wie die meisten Hybriden ist sie steril und unfruchtbar. Sie produziert also weder Nektar, noch Pollen für unsere Insektenwelt. Außer ihrem so schönen Anblick hat sie also nichts zu bieten. Für hungrige Bienen im Frühjahr schon gar nicht.

Es gibt eine Alternative

Es gibt eine einzige Forsythie die auch Pollen produziert, die Sorte Beatrix Farrand. Also wenn Forsythie im Garten, dann diese Sorte. Nebenbei vertragen die Blüten der Forsythie Beatrix Farrand Spätfrost besser als als die anderen Sorten.

Frag doch mal deinen Gärtner!