Fantasia schließt die Tore

Bald wieder mehr Lehrstand in der Ladenstraße. Foto: Andreas Franke

Räumungsverkauf bei Fantasia. Erneut schließt ein Geschäft in unserer Ladenstraße die Tore und unsere, in früheren Zeiten mal wirklich attraktive Einkaufsmeile mit einem vielfältigen Angebot, macht einen weiteren Schritt in Richtung Tristesse.

Was ich mich frage ist, wie schafft es eine kleine Stadt wie zum Beispiel Kappeln, eine schöne, gemütliche und liebevoll gestaltete Einkaufsstaße mit vielfältigem Angebot zu schaffen, Schleswig aber nicht?

Wäre vielleicht das Konzept „Qualität vor Quantität“ eine Lösung? Gibt es einfach zu viele Ladenlokale in unserer Innenstadt? Ein Überangebot, im Vergleich zur vorhandenen Kaufkraft der Stadt? Ein radikaler Gedanke, sicher. Aber manch einen Strauch im Garten muss man auch, hin und wieder, radikal mit der Schere einstutzen damit er prächtig weiter gedeit.

Schreibt doch mal in unten in die Kommentare (zum Kommentieren müsst ihr angemeldet sein), was ihr euch für ein Angebot in unserem Stadtweg wünschen würdet.

3 Kommentare

  1. Es ist überall das gleiche, und kein spezielles Problem in Schleswig, Es liegt an unserem Einkaufsverhalten. „Wir“ bestellen auch im Internet und kaufen gerne in den großen Einkauszentren ein. Auch wenn sich viele bemühen vor Ort zu kaufen, ich glaube die Entwicklung lässt sich nicht aufhalten.

    1. Ich war im letzten Sommer das letzte Mal in Kappeln und mir ist das dort nicht aufgefallen. Einen großen Leestand, meine ich. Ich fand die kleine Fußgängerzone dort sehr schön, mit vielen interessanten kleinen Geschäften. Es kam sofort ein schönes „Urlaubsgefühl“ auf. Das vermisse ich bei uns. Hier stolperst du von Kik, über Tedi in den 1 Euro-Laden. Highlights sind rar, wenn auch durchaus vorhanden. Nur leider in der Minderheit. Wäre schön, wenn sich dass mal ändern würde.

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