Jugendkonferenz 20. Mai im Jugendzentrum

Nachfolgend veröffentliche ich meine (subjektiven) Aufzeichnungen über die Vorstellung der 4 Kandidaten sowie der Kandidatin vor der Jugendkonferenz im Jugendzentrum und ihre Antworten auf Fragen.

– Kurze Vorstellung (Lebensstationen wurden genannt, von mir aber nicht wiedergegeben)

Ronny Haardt: Versäumnisse in den vergangenen Jahren führen zur Unzufriedenheit der Bürger/Innen.

Stephan Dose: Wichtig ist Kenntnis von der Verwaltung, der Kommunalpolitik und in der Personalführung.

Dr. Christiansen: 30 Jahre Erfahrung unter anderem als Amtsvorsteher, Bürgermeister in Handewitt, Bürgermeister in Schleswig. Die Jugendkonferenz geht (angeblich) auf seine Tätigkeit zurück.

Wiebke Hansen: War 34 Jahre auf der “Waltz“. Dadurch hat sie einen frischen Blick und neue Techniken für Schleswigs Herausforderungen.  Sie setzt auf gemeinsames Gestalten.

Ingo Harder: Beansprucht für sich (angeblich) Initiator der Jugendkonferenz zu sein. Er ist Pragmatiker mit Erfahrung in der Mitarbeiterführung sowie Planung und Umsetzung.

Warum sollen wir Sie wählen?

Ingo Harder: Weil er der Beste für dieses Amt ist.

Wiebke Hansen: Sie von außen kommend neue Wege gehen würde.

Dr. Christiansen: Er überzeugt durch Erfolge seiner Amtszeit und Visionen.

Stephan Dose: Hat die Kompetenzen und ist Gesprächsbereit für die Bürger/Innen.

Ronny Haardt: Besitzt die Kompetenz zur Veränderung in der Zusammenarbeit von Stadtrat und Verwaltung.

Was sehen sie positiv in der Stadt? – kurze Aussage:

Ingo Harder: Die Stadt ist wunderschön und die Menschen reden offen miteinander.

Wiebke Hansen: Die Verbundenheit statt Anonymität in Schleswig, für sie ist das Heimat.

Dr. Christiansen: Begeistert vom bürgerschaftlichen Engagement und der Freude an Mitwirkung.

Stephan Dose: Im Vergleich mit anderen Städten ist Schleswig klein aber oho! Sport, Ehrenamt…

Ronny Haardt: Findet F4f (Fridays for future) toll, also Schülerinnen und Schüler die herausfordern.

Wie wollen Sie den ÖPNV verbessern?

Ronny Haardt: Will mehr Taktung in Zusammenarbeit mit Landrat erreichen.

Stephan Dose: Ein neuer, in Umsetzung befindlicher Plan, wird Verbesserungen bringen. Der Kreis ist zuständig, nicht die Stadt.

Dr. Christiansen: Es erfolgte eine gemeinsame Erarbeitung des Plans für Schleswig. Die Zuständigkeit liegt beim Kreis.

Wiebke Hansen: Fakten wurden bereits genannt. Touristisch hat sie noch Überlegungen, wie etwa für ein Dörpsmobil oder den Ausbau der Schleischiffahrt.

Ingo Harder: Die Stadt hat keinen Einfluss auf den Kreis.

Was fällt Ihnen zu Schleswig und Jugend ein?

Dr. Christiansen: Eine verbesserte Infrastruktur, insbesondere ein zeitgemäßer Radverkehr muss ermöglicht werden.

Stephan Dose: Viele Antworten sind auf seiner Homepage zu finden. Räume sind wichtig, etwa für das FKKZ (selbstorganisiert). Gewerbeansiedlung für den Verbleib der Jugend in Schleswig, F4f fängt bei jedem an und im Rathaus, Radverkehr ist sehr wichtig und Schleswig sollte eine Fairtrade-City werden.

Ingo Harder: Absolut wichtig ist ein neues FKKZ und der Fortbestand einer Skaterhalle, da sie überregional nach Schleswig einladen. Ferner präferiert er generationsübergreifende Projekte. Freies W-LANim Stadtweg.

Wiebke Hansen: Der Dialog erscheint ihr in Schleswig noch zu konfrontativ also konservativ. Sie würde gern gemeinsam diskutieren.

Ronny Haardt: Studienzweige im Bereich Gesundheit und Pflege sollten in Zusammenarbeit mit Helios und Land realisierbar sein um Schulabgänger/Innen Perspektiven in Schleswig zu eröffnen. Forschung, Energieinnovationen sollten in Schleswig etabliert werden, für die Zukunft von Stadt und Jugend.

2 Kommentare

  1. Zwei Dinge sind mir ins Auge gesprungen. Wurden die Jugendlichen und die Veranstaltung wirklich von allen Kandidaten ernst genommen?
    Frage: Warum sollen wir Sie wählen? Antwort:Weil man der Beste für das Amt sei.
    Echt jetzt? Solche Antworten sind disqualifizierend in meinen Augen und zeugt nicht gerade von Respekt vor den Wählern.
    Frage: Wie wollen Sie den ÖPNV verbessern?
    Hier wird zumeist darauf hingewiesen, dass dies in der Verantwortung des Kreises liegt und man da nichts machen kann. Technisch mag das natürlich stimmen. Man ist gut darin zu sagen was nicht geht, anstatt nach Lösungen zu suchen. Ich erwarte von einem zukünftigen Bürgermeister, dass er Belange wie diese zum Wohle der Stadt und der Bürger vor dem Kreis vertritt und sich entsprechen mit den Verantwortlichen auseinandersetzt. Bequemer ist es natürlich einfach geht nicht zu sagen. Ebenfalls disqualifizierend, nach meiner Meinung.

Kommentare sind geschlossen.