Nur mal so: Ein Kommentar

Ronny Haardt sagt: Verwaltungsleiter untätig

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Ok. Erstmal klar gestellt und bevor die Erbsenzähler anfangen zu jammern: Schleswig ist natürlich kein Weltkulturerbe, sondern Haithabu und das Danewerk. Vermutlich weiß Ronny Haardt dies auch und er meinte sicher den Umstand, dass auch die Stadt Schleswig, in unmittelbarer Nähe zum Weltkulturerbe, profitieren kann und sicherlich auch wird. Im Video kommt das etwas komisch rüber. Aber gut, darum geht es mir nicht.

Ansonsten sieht man hier deutlich, und in diesem Punkt bin ich persönlich mit Ronny einer Meinung, warum Schleswig so ist, wie es ist. Es werden Chancen vertan. Man wird einfach nicht wirklich aktiv, wenn es um die Zukunft unserer Stadt geht. Es hat den Anschein, es wird lediglich der Status Quo verwaltet. Sieht man sich mal an, was in unserer Stadt so neu entsteht, dann wird offenbar woran es mangelt: Kaufkraft! Ohne eine spürbar höhere Kaufkraft, wird es zum Beispiel auch nur die Eröffnung eines Billig-Ramschladens nach dem anderen in unserer Innenstadt geben. So ja gerade erst wieder mit der neu eröffneten NKD-Filiale im Stadtweg geschehen. Ein gutes Beispiel dafür, wie wir die Attraktivität unserer Fußgängerzone immer weiter und ins Bodenlose senken. Um die Kaufkraft zu erhöhen braucht man gute Arbeitsplätze in, oder im nahen Umfeld der Stadt. Das gelingt aber nicht mit Passivität, dazu muss man aktiv werden und für die Ansiedelung neuer Unternehmen sorgen. Ich frage mich zum Beispiel: Warum ist das neue DPD-Verteilzentrum in Melsdorf entstanden und nicht alternativ im Gewerbepark Schleswig-Schuby direkt an der A7? Warum konnte man das dem Unternehmen nicht schmackhaft machen? Wurde es überhaupt von irgendwem glaubhaft versucht? Was tun die verantwortlichen Lokalpolitiker unserer Stadt zur Ansiedlung neuer, größerer Arbeitgeber in der Stadt? Hier sind deutlich mehr Ideen und Kreativität seitens der Politiker gefragt.

Ich frage mich auch, kann sich Schleswig weiteren Stillstand und ein weiter so wirklich leisten? Oder soll man einfach mal frischen und motivierten Kandidaten die Chance geben, die Geschicke der Stadt in die Hand zu nehmen und sich zu beweisen? Darüber entscheidet ihr, die Wähler! Ob nun bei der kommenden Bürgermeisterwahl, oder vielleicht noch wichtiger, der nächsten Kommunalwahl. Die Politik in unserer Stadt benötigt dringend einen radikalen Wandel zu Gunsten ihrer Bürger und ihrer Lebensbedingungen.

Was wir alle sehen können ist, dass es die bisher Verantwortlichen in den letzten Jahrzehnten nicht geschafft haben das Ruder herum zu reißen, dass etwaige Bemühungen einfach nicht ausreichend waren. Was wir brauchen sind Kommunalpolitiker, die in der Lage sind miteinander an einem Strang zu ziehen! Zum Wohle Schleswigs und all seiner Bürger und Schichten und über Parteigrenzen hinaus. Was wir nicht mehr brauchen sind Lokalpolitiker, die zu allen guten Ideen Anderer grundsätzlich erstmal nein sagen und blockieren. Gute Ideen sind anzuerkennen, egal aus welcher Ecke diese kommen. Lösungsansätze finden, umsetzen und in regelmäßigen Abständen hinterfragen und nach besseren Möglichkeiten Ausschau halten und entsprechende Veränderungen durchführen. Dynamik statt Starre (Starrsinn?) und dauerhaftem Festhalten an alten Zöpfen. Mehr Mut bitte!

Einfach mal dem Wähler beweisen, dass ein Miteinander und positive Veränderungen möglich sind und das es sich als Schleswiger lohnt wählen zu gehen. Das würde ich uns wünschen und ich weiß es klingt utopisch, aber träumen darf man ja wohl.

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