Auf den Wikingertagen 2019

Vier Tage volles Programm für kleine und große Besucher der Wikingertage 2019 in Schleswig.

Es ist sicherlich nicht einfach über den ganzen Umfang des Angebotes der Wikingertage in Schleswig zu berichten. Ich werde es aber trotzdem einfach mal an dieser Stelle versuchen. Zum einen möchte ich euch, die Leser, warnen, denn dies wird ein längerer Artikel. Es wird also eher etwas für Menschen deren Aufmerksamskeitsspanne eher maximal ausgelegt ist. Trotzdem bin ich mir dessen bewusst, dass ich sicherlich irgend etwas beachtenswertes des Events vergessen habe. Also bitte ich schon mal um euer Verständnis, falls dem so ist.

Viele, viele Nordmänner und Frauen

die an diesem Wochenende in unserer schönen Stadt, direkt am Ufer der Schlei, zu Besuch waren und uns ihre Zeit entführen wollten. In ihren wunderschönen und authentischen Gewändern, immer freundlich und friedlich im Umgang mit den Gästen des schon traditionellen Events. So gar nicht wirklich kriegerisch, hier wurde die friedliche und gesellige Seite der Wikinger gefeiert. Geduldig wurde jede Frage beantwortet und über Sachverhalte aufgeklärt und auch nach der hundert-tausendsten Frage nach einem Foto, wird jedesmal wieder geduldig in die Kamera gelächelt. Ich persönlich wusste das wirklich zu schätzen, denn ich habe selbst weit über tausend Fotos auf den Wikingertagen geschossen. Deshalb gleich zu Anfang ein paar Bilder von den vielen Helden des Events, zum Dank und zur allgemeinen Einstimmung.

So einige der Besucher waren ebenfalls angemessen bekleidet, ob nun authentisch oder eher fantasievoll, spielt das eigentlich eine Rolle? Ich denke nicht. Hauptsache ist doch Alle erleben ein langes Wochenende bei geselligen Miteinander und haben Freude dabei.

Besuch Im Wikingerlager

Im Wikingerlager kann der Besucher in die Zeit der Wikinger eintauchen und einen kleinen Einblick in das damalige Leben erhaschen. Etwas über das alltägliche Leben, Kunst, Handwerk und Handel erfahren.

Handwerk

Schon mal beobachtet wie ein Wikingerhelm entsteht? Ich bisher nicht. Man sieht sehr schön, wie zeitaufwendig die Herstellung ist. Das gilt für alle Dinge die hergestellt wurden und entsprechend kostbar waren sie für die Menschen in diesen Zeiten. Ganz das Gegenteil der heutigen Ex- und Hopp-Gesellschaft. Gern klären die Wikinger die neugierigen Besucher über alle notwendigen Arbeitsschritte auf und geben viel Detailwissen preis.

Eine Messerklinge von Niels dem Schmied

Der Schmied im Wikingerlager lud zum schmieden mit Kindern ein und zeigte mir, wie die Klinge für ein Messer entsteht. Ein komplexer Vorgang, der einiges an Wissen voraus setzt. In diesem Falle ein Vorgang den wir heute Up-Cycling nennen, denn die neue Messerklinge entsteht hier aus einer alten und schon ziemlich abgerockten Feile. Schaut mal genau hin, dann erkennt ihr die Feile. Niels Bargheer, der Schmied gibt übrigens auch Grund- und Fortgeschrittenenkurse im Schmieden an. In diesen vermittelt der Metallgestalter und Möbeldesigner den Kursteilnehmern die notwendigen Arbeitsschritte im Schmiedehandwerk. Wenn ihr Interesse habt, dann schreibt ihm doch einfach mal eine Nachricht: deswaateneels@yahoo.de.

Bernstein, Knochen, Silber und Gold. Wikinger-Schmuck.

Sinn für schöne, schmückende Dinge hatte der Homo Sapiens bereits seit Anfang der Zeit. So verwundert es nicht, dass dies bei den Wikingern nicht anders war und es gab entsprechend vielfältiges Kunsthandwerk im Wikingerlager zu entdecken. Bernstein von der Ostsee fand zu Zeiten der Wikinger seinen Weg bis nach Ägypten und war ein begehrtes Handelsgut.

Mir gefielen auch die Schmuckstücke aus Knochen wirklich ausgesprochen gut. Ein Material was auch für praktische Alltagsgegenstände, wie Nadeln verwendet wurde. Man verwendete eben möglichst alles, was man zur Verfügung hatte. Nicht so wie in der heutigen Zeit.

Elektroantriebe gab es nicht, also wurden Werkzeuge mit Muskelkraft angetrieben werden. Wie gut das funktioniert zeigt die folgende „Drehbank“. Ich hatte bereits einmal eine Drechselbank für Holz in Aktion gesehen und dachte, dass es sich hier ebenfalls um eine eben solche handeln würde, was allerdings nicht so war. Diese Maschine funktioniert nach dem selben Prinzip, aber hiermit werden z.B. Glasperlen und anderem, härteren Materialien weiter bearbeitet. Die Maschine kann für den Transport komplett zerlegt werden. Alles funktioniert ohne eine einzige Schraube, alle Verbindungen werden einfach zusammen gesteckt und mit Holzkeilen fixiert. Praktisch und sehr elegant. Bemerkenswert die erreichte Passgenauigkeit der Komponenten, alles wurde mit sehr viel Liebe zum Detail gebaut. Gut zusehen am Schwungrad des Werkzeugs.

Hohe Passgenauigkeit und Liebe zum Detail zeigt z.B. das Schwungrad der Maschine.

An anderer Stelle des Lagers stolperte ich dann erneut über die bereits oben gesehenen kleinen, eingeschlagenen Äxte. An diesem Stand erfuhr man etwas über die Symbolik, die dahinter steckt. Während der Arbeitspausen, oder nach getaner Arbeit wurde eine Axt ins Holz geschlagen. Dies dient der Sicherheit und niemand konnte sich so an der Axt verletzen. So symbolisiert eine eingeschlagene Axt Ruhe und besonnenes Handeln. Man lernt nie aus, immer nur dazu.

Aber es gab natürlich noch viel mehr Handwerk zu entdecken und erzeugte Gegenstände zu entdecken. Deshalb noch ein paar Bilder zum Abschluss dieses Themas.

Markt und Handel

Jedes Kind weiß heute, dass die Wikinger sehr erfolgreiche Händler und Kaufmänner waren und so verwundert es nicht, dass es auch einen großen Markt auf dem Veranstaltungsgelände gibt. Hier werde die unterschiedlichsten Waren feil geboten. Ob kleiner oder großer Besucher, für jeden ist was dabei. Auch hier sagen Bilder mehr als tausend Worte, deshalb einfach ein paar Eindrücke vom Marktgeschehen:

Hungääär!

Ein Besuch auf den Wikingertagen macht unweigerlich Hunger und Durst. Klar das den Besuchern ein reichliches Angebot an Speis und Trank dargeboten wird. Ob nun die kultige Wikingerpfanne, Wildsaubratwurst, Fisch- und Krabbenbrötchen, Burger, Käsespätzle, herzhafte oder süße Crêpes. Hier riecht es auch jeder Ecke anders, aber immer lecker und den Speichelfluss fördernd. Den Durst kann man mit allen erdenklichen alkoholischen und nicht alkoholischen Flüssigkeiten löschen. Ob nun mit Met und Bier wie ein echter Wikinger, oder nur mit Wasser. Jeder ganz wie er mag.

Wikinger auf dem Wasser

Die Sigyn vor der Möweninsel

Die Sigyn, eine Rekonstruktion eines kleinen Fracht- und Reiseschiffes aus der Wikingerzeit konnte man direkt am Anleger des Veranstaltungsgeländes bestaunen und auch betreten. Vorbild für das Schiff war die im Roskildefjord gefundene Skuldelev III. Das Schiff ist für die Fahrt auf Nord- und Ostsee geeignet und auch Flüsse können mit ihr hinauf gefahren werden. Die Sigyn ist 14,40 m lang, 3,54 m breit und ihr Tiefgang beträgt 0,80 m. Inklusive Ballast bringt sie es auf ein Gewicht von 6,5 Tonnen. Ihr 10 Meter hoher Mast besteht aus Douglasfichte und sie verfügt über Segelfläche von 47 m². Die Jungfernfahrt fand am 05.08.2004 statt. Künstler, Handwerker, Hobbyschiffsbauer, Mitarbeiter der Schleswiger Werkstätten, Mitglieder der Wikingergruppe „Opinn Skjold“ und viele weitere Helfer fertigten die Sigyn in traditioneller Holz- und Schmiedekunst.

Sobald es die Wetterverhältnisse zuließen konnten die Besucher der Wikingertage mit der Sigyn auf einen Törn auf der Schlei gehen und das Angebot wurde begeistert angenommen.

Zu dem Zeitpunkt der Aufnahme der Fotos herrschte auf der Schlei eine ordentliche Strömung und Wind in Richtung Osten und damit war wenig Wasser in der Schlei und das Ablegemanöver benötigte einiges an Manpower, wie man sehen kann.

Nicht alle Schiffe in der Wikingerzeit sahen so typisch aus wie die Sigyn oben. Rechts im folgenden Bild sieht man zum Beispiel den Nachbau einer kleinen Fähre aus dem 11. Jahrhundert, wie man sie im südlichen Dänemark gefunden hat. Sie ist 4 Meter lang und nur 90 Zentimeter breit. Ebenfalls zusehen ist ein einfacher slawischer Einbaum. 1910 wurde ein solcher 1000 bis 1200 Jahre alter Einbaum beim Bau einer Werft im Kieler Hafen ausgegraben er bestand aus Pappelholz.

Detailaufnahmen vom ausgestellten Fischerei-Werkzeug welches im Zusammenhang mit der Fähre und dem Einbaum ausgestellt wurden.

Aktion für die Lütten

Ein tolles Programm gab es auch für die kleinen Besucher. Zahlreiche, kindgerechte und spannende Spiele und Aktivitäten wurden geboten und fröhlich angenommen. Auch das lustige Puppentheater „Ygdrasil“ war immer sehr gut besucht und machte den Kleinen sichtlich Freude.

Gauklerei, immer ein Zuschauermagnet

So auch hier. Wenn dann noch so ein abgebrühter Gaukler am Werk ist, wie hier auf den Wikingertagen, dann brennt die Hütte. Auf eine sehr schlagfertige Art und Weise wurde auch der mürrischste Besucher aktiviert und in die Show integriert und konnte sich am Schluss das Schmunzeln nicht verkneifen. Das Publikum hatte seinen Spaß, am Leid des unfreiwilligen Assistenten. Schadenfreude ist halt die schönste Freude. Eine wunderbare und kurzweilige Show die man nicht verpasst haben sollte. Danke Götz, du bist großartig!

Wikinger Tampen Trekken

Moderator Helge Schütze

Sichtbar großen Spaß hatten die vier teilnehmenden Teams beim Wikinger Tampen Trekken. Im Vorfeld der Veranstaltung konnte sich jeder für dieses sportliche Event anmelden um dann auf den Wikingertagen um einen schönen Pokal zu kämpfen.

Und kämpfen taten alle Teams aufs härteste und schenkten sich nichts. Das Schuhwerk der Wikinger stellte sich im laufe des Wettkampfes als komplett untauglich für diesen Sport heraus. Viel zu glatt und keinerlei Grip. Da hat der kräftigste Wikinger keine Chance auf den Sieg und wird am Tampen durch die Arena gezogen. Die Teams konnten aber nicht nur gegeneinander kämpfen, sie coachten sich auch gegenseitig und feuerten gegnerische Teams auch mal lautstark an. Geschenkt wurde sich aber bei keinem Zweikampf etwas. So kam es zu folgender Platzierung:

  1. Team Paulaner Stammtisch Lürschau
  2. Team Viking Beards
  3. Team Wellyou
  4. Team IGL Recken (Interessengemeinschaft Ladenstraße)
  5. Team Kämpferbund Rhosow

Moderiert wurden das Tampen Trekken ganz wunderbar von Helge Schütze vom Stadtmarketing Schleswig. Auch hier ein großes Lob für einen gut gemachten Job.

Erneuter Sieger: Der Paulaner Stammtisch Lürschau. Herzlichen Glückwunsch!
Team Wellyou gegen Team Viking Beards

Live Musik

Dem Besucher der Wikingertage wurde an allen Tagen ein quasi durchgängiges Musikprogramm geboten. Verschiedenste Bands brachten eine spezielle, sehr passende Atmosphäre auf die Wikingertage und das anwesende und geneigte Volk in Stimmung zu Tanzen, Trinken und gemeinsam zu Feiern.

Mir persönlich hat die Band Harmony Glenn aus den Niederlanden am besten gefallen. Aber ich habe auch nicht das komplette Musikprogramm miterleben können, da ich am Donnerstag nicht dabei sein konnte. Mit unglaublicher Energie und Spielfreude wurde hier auf und vor der Bühne gefeiert. Da blieb wirklich niemand sitzen und das Publikum tanzte, hüpfte und sang mit der Band durchgängig bis zum Ende ihrer großartigen Show.

Harmony Glenn live auf den Wikingertagen 2019
Harmony Glenn aus den Niederlanden

Lunatix Feuershow

Direkt nach Harmony Glenn folgte zum Abschluss des Abends wie bereits an den Tagen zuvor ein weiteres Highlight. Die Lunatix Feuershow. Wer sich das nicht angeschaut hat, dem ist nicht mehr zu helfen. Die 20 minütige Darbietung der jungen Ladies ist absolut sehenswert. Zu toller Musik zeigten sie ihr wunderschönes Spiel mit dem Feuer.

Ich habe die Lunatix Feuershow bereits am Freitagabend gesehen und zum großen Teil auf Video aufgezeichnet. Wenn ihr euch das anschauen möchtet, dann findet ihr mein Filmchen hier.

Allabendliches Ritual

Auf den Wikingertagen gibt es an jedem Abend einen Fackelzug. Ein kleines und schönes Ritual, dass alle Wikinger gemeinsam mit den Besuchern abhalten. Mit launige Sprüchen, Resümees und Danksagungen. Ebenfalls in meinem Video vom Freitagabend zu sehen.

In der Arena

Die Kampfarena ist sicherlich einer größten Anziehungspunkte auf den Wikingertagen, denn hier werden großartige Schaukämpfe vor den Augen der Besucher ausgetragen. Immer mit in Verbindung mit lustigen kleinen Geschichten, denn es bedarf ja immer einen „ernsten“ Grund um sich zu schlagen. Dazu wird dann auch mal ein Zuschauer zum Sklaven gemacht, zu teuer verkauft. Dann stellt der Sklavenhalter auch noch fest, dass seine Neuerwerbung nichts auf die Reihe bekommt, den Hof abfackelt und auch noch fürchterlich stinkt. Schon ist der benötigte Streit inszeniert und die wilde Keilerei kann beginnen…

Neben den obigen Schaukämpfen, bei denen die Kämpfer natürlich nicht mit aller Gewallt aufeinander los gehen, gab es auch Vollkontaktkämpfe zu sehen. Bei diesen wird wirklich mit aller verfügbarer Kraft gegeneinander Gekämpft und auf den Gegner keinerlei Rücksicht genommen. Wer zuerst am Boden liegt, und sei es nur durch eigenes Stolpern, hat verloren.

Eine Chance auf Freiheit für den Sklaven

Dem „Sklaven“ wurde die Möglichkeit gegeben seine Freiheit wieder zu erlangen. Dazu muss er „nur“ den Schildwall der Wikinger ohne Waffen durchbrechen.

Wie man oben sieht, war der genommene Sklave nicht in der Lage aus eigener Kraft seine Freiheit wieder zu erlangen. Einfach zu nichts zu gebrauchen. Weil er nun aber so stark müffelt und sein Besitzer ihn unbedingt los werden wollte, bekamen die anwesenden Kinder die Chance ihm seine Freiheit wieder zu geben. Wenn die Kinder den Schildwall überwinden, dann wäre er endlich frei. So nimmt das Schicksal seinen Lauf…

Etwas nachtragend und in der Ehre gekränkt erfolgte dann zum Schluss noch ein Gegenangriff der Wikinger auf das anwesende Publikum. So konnten die mutigen Kämpfer ihr Ego ein klein wenig wieder herstellen.

Endlich wieder Frieden

Nachdem nun endlich wieder Friede in der Kampfarena herrschte durften alle Kinder sich zusammen mit den Wikinger-Kriegern ablichten lassen.

Eine stolze kleine Schildmaid mit tapferem Wikinger.

Waffenkunde

Sehr lehrreich auch die Waffenkunde in der Kampfarena. Hier erfuhren die Besucher eine Menge über das Werkzeug des Krieges. Wieder mit schönen, launigen Kommentaren und damit auf eine sehr kurzweilige, liebenswerte Art und Weise. Ein großes Lob an den Wikinger-Moderator an dieser Stelle, es macht wirklich Spaß ihm zuzuhören.

Wieder im Programm: Das Wikinger-Theater

Darauf hatte ich mich im Vorfeld besonders gefreut, das Wikinger-Theater. Es war lange Jahre nicht mehr im Programm der Wikingertage und das fand ich immer sehr Schade. Jetzt ist es wieder Teil der Veranstaltung und fand beim Publikum, so hatte ich das Gefühl, sehr großen Anklang. Die folgenden Bilder stammen vom Freitagabend, an dem die Götter leider keinerlei Mitleid mit den Schauspielern kannten. Pünktlich zum Beginn ihrer Aufführung öffnete der Himmel seine Pforten und schloss diese auch bis zum Ende des Stückes nicht wieder. Umso größer meine Hochachtung vor dieser gebeutelten Truppe, die sich zur keiner Zeit davon beeindrucken zulassen schien. Wir, das Publikum, zeigte seinen Dank indem es ebenfalls bis zum Ende in der Arena verweilten und die Schauspieler feierte!

Ein Haithabu-Hörspiel

Juliane Wolf und ihr Mann Mario

„Eigils großer Fang“ lautet der Titel des Hörspiels der Autorin Juliane Wolf. In der Geschichte geht es um großes Glück, aber auch ebenso viel Pech und Mut der Nordmänner. Eine Geschichte aus der Wikingerzeit, die im einstigen Fernhandelstzentrum Haithabu und dem Osthandelsweg spielt.

Juliane Wolf arbeitet als freie Moderatorin für das Wikingermuseum in Haithabu, aber auch für das Danevirke Museum und Schloss Gottorf. Ihr Mann Mario ist als Ingenieur für Medientechnik und Musiker bestens mit dem Mischpult vertraut und so hat man gemeinsam dieses Hörspiel produziert. Ich selbst bin bereits über die Doppel-CD in unserer lokalen Buchhandlung Liesegang gestoßen und möchte euch „Eigils großer Fang“ mit einer Gesamtspielzeit von fast zwei Stunden unbedingt ans Herz legen.

Mehr Informationen findet ihr auf der Webseite www.wolfsohr.com.

Eindrücke vom Freitagabend in bewegten Bildern

Die Band Nuthouse Flowers begeisterte am Freitagabend das Publikum und brachte es mit seinem breitem Repertoire in Feierlaune und zum Tanzen. Einen feurigen Abschluss des Abends bescherten den Besucher die Damen der Lunatix Feuershow. Wer diese Show verpasst hat und bereits vorher gegangen ist, hat wirklich etwas verpasst!

Ein Wort zum Schluss

Wie sich die Wikingertage in Schleswig in den letzten 21 Jahren entwickelt haben sucht in der Umgebung seines Gleichen. Diese Veranstaltung ist weit, weit über die Grenzen unserer Stadt bekannt und hat einen sehr guten Ruf. Sie ist für das Image Schleswigs ein echter Glücksgriff und was die beiden Veranstalter Kaj-Uwe Dammann und Stephan Vollbehr hier über eine so lange Zeit auf die Beine stellen, sollte deutlich mehr von den Schleswigern gewürdigt und unterstützt werden.

Mir haben die Wikingertage 2019 in Schleswig zweifellos sehr viel Freude bereitet, auch wenn ich ja eigentlich nur zur Berichterstattung am Ort des Geschehens war. Es herrschte eine tolle Stimmung, alles war bestens organisiert und das Gebotene sehr breit gefächert. Auch die aufgerufenen Preise, sei es nun für den Eintritt, oder Speis und Trank waren absolut fair. Auch die Tradition, dass man ab 18:00 Uhr keinen Eintritt mehr zahlen muss, ist mehr als bemerkenswert.

Vielen Dank für vier schöne Tage auf den Königswiesen!

Ein paar letzte Impressionen

Anghänge

Wikingertage-Video von Dirk Andresen

Am Donnerstag war ich leider nicht auf den Wikingertagen. Mein Kollege Dirk Andresen allerdings schon und er hat von seinen Eindrücken ein Video gemacht. Zu sehen und zu hören gibt es z.B. die Band Forgotten North.

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