Neuer Vorstand des Seniorenbeirats der Stadt gewählt

Gemeinsam erfolgreich: Dr. Arthus Christiansen (l.) mit den versammelten ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helfern ders Wahlvorstands und der Stadtverwaltung. Foto: Stadt Schleswig

Seit 7 Uhr morgens waren die hauptamtlichen Mitarbeiter der Stadt Schleswig bereits im Einsatz. Eine Stunde später kam der zehnköpfige ehrenamtliche Wahlvorstand in den Ständesaal des Rathauses hinzu. Es wurde gezählt, aufaddiert und jeweils Stapel gebildet. Aus den zwölf zur Wahl stehenden Personen durften oder konnten mehr als 8000 wahlberechtigte Senioren der Wikingerstadt ihren neuen Seniorenbeirat wählen. Davon waren 2862 abgegebene Stimmen gültig. „Eine beachtliche Zahl“, fasste Dr. Arthur Christiansen vorab das Ergebnis zusammen, was prozentual einer Beteiligung von mehr als 35 Prozent entspricht. Der amtierende Bürgermeister überließ aber dem Vorsitzenden des Seniorenbeirats, Hans-Uwe Stern, die Aufgabe, die jeweiligen Zahlen zu verkünden. Sein Nachfolger oder vielleicht seine Nachfolgerin wird dann am 15. Oktober in der kommenden konstituierenden Sitzung des Seniorenbeirats aus den neuen neun Vorstandsmitgliedern gewählt. Aber ein neuer Seniorenbeirat steht bereits fest: Claus Ehrich, Ursula Fiedler-Schade, Berhard Ipsen, Johannes Koch, Holger Mertner, Harald Reuß, Dr. Mechthild Reußner, Claus- Dieter Röh und Dr. Reiner Schmedemann. Die Aspiranten Hans-Dieter Jacobsen, Günter Jöhnk und Klaus Fleiter konnten nicht genügend Wählerstimmen sammeln. Mit Abstand die meisten Stimmen konnte Dr. Mechthild Reußner für sich vereinnahmen.

Stern zog einen vorab recherchierten Vergleich zu anderen Kommunen in Bezug auf die Wahlbeteiligung zur Seniorenbeiratswahl. „Es ist ein hervorragendes Ergebnis“, prognostizierte er. Was der Bürgermeister ebenfalls nochmals bekundete. Für Dr. Christiansen war es zudem wichtig den Anwesenden weiterhin die volle Unterstützung  zuzusichern. Die Stadtverwaltung werde in allen Fragen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Zu Schwerpunkthemen möchte der Bürgermeister, sofern er denn wiedergewählt wird, künftig in den Beiratssitzungen Stellung beziehen.

Für die Stadtverwaltung ist aber weiterhin Dagmar Kisjeloff – als Beauftragte für den Seniorenbeirat – jederzeit in der Fischbrückstraße neben dem Rathaus zu erreichen. Für die gerade zu Ende gegangene Wahl war sie bereits seit Frühjahr aktiv und voller Eifer im Einsatz. Nun zieht Dagmar Kisjeloff zunächst erstmal hauptsächlich für die kommenden vier Jahre andere Register. Bis dann erneut heißt: zählen, addieren und stapeln.

Ergebnis:     

  • Dr. Mechthild Reußner        2009
  • Claus Ehrich                           1147
  • Dr. Reiner Schmedemann   912
  • Holger Merten                      849
  • Harald Reuß                          659
  • Ursula Fiedler-Schade         607
  • Johannes Koch                      549
  • Claus-Dieter Röh                  402
  • Berhard Ipsen                        265
  • Hans-Dieter Jakobsen          264
  • Günter Jöhnk                         200
  • Klaus Fleiter                           61

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