Persönliche Animosität?

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Nachdem die meisten Schleswiger/-innen ihr Kreuz bei der Bürgermeisterwahl abgegeben haben, erlaube ich mir im Nachhinein eine Frage an drei Bewerber für das Amt des Schleswiger Bürgermeisters:

Wie konnten sie sich, die sie in (Selbst-) Verwaltung lange Jahre tätig sind, mit den Schlagworten Bürgernähe und Transparenz, um das Bürgermeisteramt bewerben?

Ich habe lange Zeit moniert, dass Franktionsvorsitzendenrunden ohne die Einzelvertreter, der Ratsversammlung, nicht rechtmäßig sind.

Die Reaktionen darauf waren als von Desinteresse bis Arroganz anzusehen.

Sogar eine weitere Maßnahme, die Einzelvertreter von Informationen auszuschließen, in den sie nicht mehr zur Personalkommission hinzugezogen werden sollten, war eine Reaktion auf mein Hinterfragen der Rechtmäßigkeit.

Ich setzte mich also, wie sie wissen, mehrfach mit der Kommunalaufsicht in Verbindung, um für mich, sie, insbesondere aber für die Schleswiger/-innen Rechtssicherheit, zu erhalten.

Schließlich bestätigte die Kommunalaufsicht meine Rechtsauffassung, so dass die Fraktionsvorsitzendenrunden mit dem Bürgermeister nicht mehr stattfinden werden.

Exkurs:
Diese Fraktionsvorsitzendenrunden begannen seiner Zeit auf der Tribüne bei Fußballspielen des Schleswig 06, wurden dann telefonisch fortgeführt (Küchenkabinett) und endeten schließlich als Franktionsvorsitzendenrunden mit dem Bürgermeister im Rathaus.

Informationen, die ich nicht erhielt oder verspätet erhielt oder sogar erst aus der Presse erhielt, konnte ich nur bedingt für meine Ratsarbeit nutzen und was ich noch als wesentlich schlimmer schwerwiegender empfand, nicht an meine Wähler/-innen weitergeben, die folglich nicht bürgernah und mit Transparenz behandelt wurden!

Wie konnten Sie sich so zur Wahl stellen?