Oberlandesgericht neuer „Schutzburg“-Partner

Wikingerstadt Schleswig
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Jahrestreffen Schleswiger Gewerbetreibende, Handwerker, Ärzte, Rechtsanwälte und Behörden

Was können Kinder machen, wenn sie sich in Schleswig verlaufen haben, wenn sie bedroht werden oder wenn kleine Verletzungen zu versorgen sind? Sie können sich an die rund 100 Schleswiger Gewerbetreibende, Handwerker, Ärzte, Rechtsanwälte und Behörden wenden, die als Partner des Jugendschutzprojektes „Schutzburg“ helfen.

Doch woher wissen die Kinder von dem Projekt und von den „Schutzburgen“? In den Schleswiger Grundschulen sowie am Landesförderzentrum Hören erfahren die Kinder im Rahmen des Unterrichts, dass ihnen in den „Schutzburgen“ geholfen wird. Auch wird ihnen vermittelt, welche „Schutzburgen“ es auf ihrem Schulweg gibt. Sie können die Anlaufstellen durch einen Aufkleber gut erkennen.

Der Kriminalpräventive Rat der Stadt Schleswig (KPR) begleitet dieses Projekt und hat die „Schutzburg“-Partner zum Jahrestreffen und zum Erfahrungsaustausch am Dienstag, 10. März 2020, 18.00 Uhr, Plenarsaal des Oberlandesgerichts (2. OG), Gottorfstraße 2, 24837 Schleswig, eingeladen.

Kooperationspartner sind neben dem Schleswiger Kinderschutzbund die Bugenhagenschule, die St.-Jürgen-Schule, die Schule Nord, die Wilhelminenschule sowie das Landesförderzentrum Hören.

Bürgermeister Stephan Dose wird fünf neue „Schutzburg“-Partner aufnehmen, unter anderem auch das Oberlandesgericht selbst. Auch wird über bemerkenswerte Ereignisse berichtet. Uta Fölster, Präsidentin des schleswig-holsteinischen Oberlandesgerichts, wird allen Teilnehmenden das OLG, auch bekannt unter dem Namen „Roter Elefant“, vorstellen.