Hilfsangebot für die Tafelkunden

Hilfe für Tafelkunden ist Holger Hoffmann (v.l. FWS) und Bärbel Kahlund (FWS), Bürgermeister Stephan Dose, Maren Korban (Awo), Fachbereichsleiterin Dr. Julia Pfannkuch, Dominik Mohr (SIF), Stefan Sieden (SIF) und Fachdienstleiterin Carola Hofbauer-Raup ebenfalls sehr wichtig.

In schlechten Zeiten rücken die Bürgerinnen und Bürger enger zusammen. Auch wenn das Bild optisch nicht passt, weil immer ein Abstand von mindestens anderthalb Metern eingehalten werden muss. Allerdings ist es nicht nur für Bärbel Kahlund, Mitinitiatorin der „Corona-Hilfe-Schleswig“, auffällig, wie sehr die Hilfsbereitschaft in der Stadt ansteigt. Nachdem sich das Ehrenamt und die Stadtverwaltung vergangene Woche bereits getroffen und Strukturen festgelegt haben, um sich gegenseitig zu unterstützen, die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit den Einzelhändlern der Stadt zu versorgen, ging es am Mittwoch im Ständesaal der Stadt Schleswig nun darum, auch die so genannten Tafelkunden zu versorgen. Dabei hilft nun zusätzlich Schleswig IF mit.

Bürgermeister, Stephan Dose, hofft, dass sich Bedürftige an die Telefonnummern und Emailadresse der Hilfs-Initiativen wenden, die ansonsten zur Tafel gegangen sind und/oder von der Tafel beliefert wurden. Der Bürgermeister möchte, dass es sich herum spricht, dass auch jetzt alle Schleswigerinnen und Schleswiger, die bislang die Tafel genutzt haben, die Möglichkeit hätten, sich kostenlos beliefern zu lassen. „Es ist ein anderes Angebot, das nach dem jeweiligen Lebensmittelbestand zusammen gestellt wird“, so Stephan Dose. Eine individuelle Selektion sei nicht möglich, betont die Fachdienstleiterin der Stadt Schleswig für Ordnung und Bürgerangelegenheiten, Carola Hofbauer-Raup.

Maren Korban (AWO) stellt die Räumlichkeiten bereit. „Auch die Fahrzeuge können für die Auslieferungen genutzt werden“, fügt sie hinzu. Dort in der AWO werden die von den jeweiligen Einzelhändlern zur Verfügung gestellten Waren verpackt und danach ausgeliefert. Der Start dieses Hilfsangebot ist am Donnerstag, 2. April. Alle Interessierten können sich sofort entweder bei der Corona-Hilfe unter der Emailadresse coronahilfeschleswig@gmx.de sowie über das  Büro der Freien Wähler telefonisch unter 04621/4276655 (vormittags von 9 bis 11.30 Uhr von montags bis freitags), der AWO telefonisch unter 04621/33171 sowie via Email unter awo-schleswig@web.de, dem Friedrichsberger Bürgerverein unter der Emailadresse johannes@thaysen-sl.de oder telefonisch unter 04621/33652, beim Schleswig IF telefonisch unter 0157/33346335, per Email unter sif-hilft@web.de oder unter dem Bürgertelefon der Stadt telefonisch unter 04621/814-333 melden.

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