Einkaufen ist kein Familienausflug

Ein scheinbar nötiger Hinweis an den Kassen des örtlichen Real-Marktes

Nach nun zwei Wochen war ich heute mal wieder genötigt einen größeren Einkauf zu erledigen. Sonst verzichte ich eigentlich darauf und kaufe nur das nötigste, z.B. beim Bäcker ums Eck. Heute also mal ein Besuch auf der “grünen Wiese” und bei Real viel mir der obige kleine Handzettel auf und ich dachte sofort:

Na, dass passt ja gerade…

Warum? Nun gut. Gestern bei meinen Streifzügen durch die vielen Schleswiger Facebook-Gruppen stieß ich auf einen Post, in dem sich eine junge Mutter darüber aufregte, dass ein verantwortungsvoller Schleswiger Baumarkt sie nicht mit ihren drei Kindern in den das Geschäft ließ, also den Zugang verweigerte. Sofort gab es einen riesigen Aufschrei und die Empörung einiger Personen war zum Teil gewaltig. Das ging so weit, dass gewisse Personen sofort Zusammenhänge mit bei uns lebenden Asylanten konstruiert. Was mich dann dazu bewogen hat die besagte Gruppe zu verlassen. Also mir erscheint das Motto “Einkaufen ist kein Familienausflug” zurzeit ziemlich logisch und der Sinn dahinter sollte sich eigentlich jedem Mitbürger erschließen:

VORSORGE und SCHUTZ ALLER MITBÜRGER.

Notwendig, ist ein solcher Familienausflug in unserer Stadt zurzeit auf keinen Fall. Auch nicht, wenn man nicht weiß wohin mit den Kindern. Denn es gibt viele Unterstützungsangebote, gerade auch beim Einkauf, durch verschiedenste ehrenamtlich arbeitende Hilfegruppen in Schleswig. Nur ein Beispiel dafür ist die CORONA-HILFE Schleswig, in der ich mich ebenfalls seit einiger Zeit engagiere. Wer also wegen seiner Kinderschar Schwierigkeiten mit dem Einkauf bekommt kann sich an uns wenden. Einmal direkt über das folgende Formular oder auch per Telefon (04621-4276655) und E-Mail (coronahilfeschleswig@gmx.de). Bisher funktioniert das sehr gut.



Ich stimme der Übermittlung meiner Daten an die Corona-Hilfe Schleswig zu: