Viking-Triathlon: Premiere um ein Jahr verschoben

Hochmotiviert gingen Stadtmanager Helge Schütze und Agentur-Inhaber Ralf Krabbenhöft im vergangenen Jahr an die Organisationsarbeit und stießen auf großes Interesse mit ihrem Vorhaben, einen Triathlon in Schleswig zu veranstalten. Inzwischen hat sich ein Virus weltweit ausgebreitet, bringt die bekannten Folgen mit sich und die Organisatoren vieler Veranstaltungen zum Absagen ihrer Events. So nun auch Schütze und Krabbenhöft.

„Vielleicht hätte man unter den noch zu definierenden Auflagen einen Triathlon durchführen können. Es gab schon Überlegungen hinsichtlich der Startunterlagenausgabe, des Starts selbst und der Wechselzone,“ so Ralf Krabbenhöft, für das Sportliche verantwortlich, „aber es wäre insgesamt nicht das geworden, worauf wir hingearbeitet haben.“ Auch hätten wohl kritische Bereiche für Zuschauer gesperrt werden müssen.

Die weiterhin ungewisse Situation und die nur noch wenigen Wochen, die bis zur Veranstaltung blieben, haben letztlich zu der Absage geführt. Gestützt wird die Absage durch viele Athleten selbst, die im Vorfeld online befragt wurden.

Neuer Termin 6. Juni 2021

Gleichwohl lassen sich die beiden nicht demotivieren und bringen die Organisation für die Premiere weiter voran, die um ein Jahr verschoben wird. Auch hier haben die Antworten der Athleten ihre Wirkung gezeigt, wurden doch die Bemühungen und Vorgehensweise positiv beurteilt.

Die Terminfindung ist immer der schwierige Anfang einer jeden Veranstaltung, so glauben sie mit dem 6. Juni 2021 ein Datum gefunden zu haben, der einigen anderen Veranstaltern in den Terminkalender passt und hoffen zugleich, bei diesen auf mehr Verständnis und Wohlwollen für eine neue Sportveranstaltung zu treffen.

„In den zahllosen Gesprächen haben wir die eine oder andere Anregung aufgegriffen und werden versuchen, die Premiere in 2021 noch besser zu gestalten, als sie uns in diesem Jahr auch unter normalen Umständen hätte gelingen können,“ sieht Helge Schütze auch positive Ansätze in der Verschiebung. Sein Part, die Organisation des Rahmenprogramms, wäre vermutlich komplett den Auflagen zum Opfer gefallen.

Keine Nachteile für Athleten, Partner bleiben treu

Die angemeldeten Athleten werden durch die Absage keine Nachteile haben, außer dem, dass sie den Wettbewerb nicht bestreiten können. „Als die Ungewissheit aufkam, haben wir den geplanten Einzug der Startgebühr zunächst verschoben und letztlich nicht durchgeführt,“ so Krabbenhöft.

Während auch dies bei den Angemeldeten gut ankam, freuen sich Helge Schütze und Ralf Krabbenhöft über die Tatsache, dass die bisher angesprochenen Partner des Triathlons auch für 2021 an ihrer Seite stehen werden. „Das freut uns sehr,“ so die beiden unisono und hoffen gleichzeitig, dass sich noch der eine oder andere neue Partner anschließen wird.

„Unser Dank gilt insbesondere auch denjenigen, die sich als freiwillige Helfer engagieren wollten,“ erwähnt Krabbenhöft noch ein Mosaikstein, „ohne deren Unterstützung eine solche Veranstaltung auch nicht möglich wäre. Auch hier hoffen wir auf Zuwachs, um unsere Pläne für 2021 gänzlich umsetzen zu können,“ blickt er schon wieder nach vorn.