Stiftung Anerkennung und Hilfe: persönliche Beratung vor Ort wieder möglich

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KIEL/NEUMÜNSTER. Die Anlauf- und Beratungsstelle der Stiftung Anerkennung und Hilfe beim Landesamt für soziale Dienste in Neumünster bietet wieder persönliche Beratungsgespräche an. Auch ihre aufsuchende Beratungstätigkeit mit Besuchen in Heimen und anderen Einrichtungen hat die Stelle wiederaufgenommen. Die Beratung vor Ort kann aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage nur nach vorheriger Terminvereinbarung telefonisch oder per E-Mail und unter Beachtung der aktuell gültigen Abstands- und Hygieneregeln erfolgen.

Die Stiftung erbringt Anerkennungs- und Unterstützungsleistungen an Betroffene aus Schleswig-Holstein, die zwischen 1949 und 1975 als Kinder oder Jugendliche in der Bundesrepublik Deutschland und in der ehemaligen DDR in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe und Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben. Die Anlauf- und Beratungsstelle bietet die Möglichkeit, über die Erlebnisse und den Umgang mit den Folgen zu sprechen. Betroffene können zudem eine einmalige pauschale Anerkennungsleistung in Höhe von 9000 Euro und bei Vorliegen weiterer Voraussetzungen eine einmalige Rentenersatzleistung von bis zu 5000 Euro erhalten. Bislang hat die Stiftung mehr als 8,6 Millionen Euro an ehemalige Opfer ausgezahlt. Die Anmeldefrist zum Erhalt von Stiftungsleistungen endet zum 31. Dezember 2020.

Weitere Informationen zur Stiftung Anerkennung und Hilfe gibt es im Internet unter https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/LASD/Aufgaben/StiftungAuH/StiftungAuHFAQ.html.

Kontakt für Betroffene:

Landesamt für soziale Dienste
Stiftung Anerkennung und Hilfe

Antje Christiansen, Telefon: 04321 913-753, E-Mail: antje.christiansen@lasd.landsh.de

Britta Tölch, Telefon: 04321 913-751, E-Mail: britta.toelch@lasd.landsh.de

Steinmetzstraße 1-11
24534 Neumünster

Telefonische Erreichbarkeit: Mo. bis Do.: 8 bis 16 Uhr, Fr.: 8 bis 12 Uhr (Anrufer können gegebenenfalls eine Nachricht und ihre Telefonnummer auf dem Anrufbeantworter hinterlassen und werden dann zurückgerufen.)

Verantwortlich für diesen Pressetext: Max Keldenich | Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein | Adolf-Westphal-Straße 4, 24143 Kiel | Telefon 0431  988-5503 | E-Mail: pressestelle@sozmi.landsh.de | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/sozialministerium; www.facebook.com/Sozialministerium.SH oder www.twitter.com/sozmiSH

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