Digitale Ausstattung der Schulen kommt voran: Mittel des Sofortausstattungsprogramms sind zu 99 Prozent vergeben

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Die Ausstattung von Schulen und von Schülerinnen und Schülern mit digitalen Geräten kommt Stück für Stück voran: Mit dem heutigen Tag (4. September) sind die 18,7 Millionen Euro aus dem Sofortausstattungsprogramm des DigitalPaktes zu 99 Prozent vergeben. Bis auf einen öffentlichen Schulträger, der keinen Bedarf hatte, haben alle betroffenen Kommunen im Land Anträge eingereicht und positive Bescheide erhalten. „Das ist eine gute Nachricht für viele bedürftige Schülerinnen und Schüler, für die jetzt Endgeräte angeschafft werden können“, freute sich Bildungsministerin Karin Prien. Sie betonte, dass die Förderrichtlinie des Landes eine einfache und unbürokratische Mittelvergabe ermöglicht habe und so wesentlich zur zügigen Abwicklung des Programms beigetragen habe.

Seit der Veröffentlichung der Förderrichtlinie und Freischaltung des Onlineportals zur Antragstellung am 21. Juli sind von den Schulträgern insgesamt 334 Anträge (Stichtag 04.09.2020) mit einer Fördersumme in Höhe von rund 18,6 Millionen Euro gestellt worden. Alle schriftlich eingegangenen Anträge wurden beschieden. Ausgezahlt wurden bislang etwa 17,3 Millionen Euro von den zur Verfügung stehenden 18,7 Millionen Euro.

„Das ist ein wichtiger Schritt in Richtung mehr Bildungsgerechtigkeit“, sagte Ministerin Prien, doch es bleibe noch viel zu tun: „So muss auch allen Kindern der Zugang zum Internet ermöglicht werden. Dafür starten wir gerade eine Bundesratsinitiative, damit die Kosten für einen Internetzugang auch im Bildungs- und Teilhabegesetz aufgenommen werden und wir sind in Verhandlungen mit Telefonanbietern über eine Flatrate für bedürftige Schülerinnen und Schüler.“

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