Kreis Schleswig-Flensburg will Kontakte mit „Luca-App“ verfolgen

Kreis Schleswig-Flensburg will Kontakte mit „Luca-App“ verfolgen

9. März 2021 Aus Von Andreas Franke

Die Luca-App soll die Kontaktverfolgung für die Gesundheitsämter vereinfachen und diese bundesweit bei der Recherche nach Kontaktpersonen entlasten. Die Abkürzung Luca steht dabei für „lifestyle united – culture access“.

„Auch wir als Kreis möchten die Luca-App nutzen und die App schnellmöglich einsetzen. Umso mehr Geschäfte öffnen, umso wichtiger kann es im Falle eines Infektionsgeschehens sein, Kontakte schnell und unbürokratisch nachverfolgen zu können. Die Luca-App kann dieses maßgeblich unterstützen, Geschäfte und Unternehmen scheinen sich zudem der Luca-App bedienen zu wollen. Kurzum: Wir machen mit!“, erläutert Landrat Dr. Wolfgang Buschmann.

Die Handhabung der App ist einfach: Sie wird auf das Smartphone heruntergeladen, der Nutzer gibt seine Daten ein und bestätigt die Anmeldung mit einem Code. Nun hat die App einen QR-Code erzeugt. Im Menü kann der Nutzer nun wählen, ob man „einchecken“ möchte, beispielsweise bei einem Restaurantbesuch oder einen weiteren QR-Code scannt, um beispielsweise an einem privaten Treffen teilzunehmen. Es entsteht eine Art Kontakttagebuch. Sobald ein Mensch positiv auf Covid-19 getestet wird, kann er seine Kontakte dem Gesundheitsamt übermitteln. So können Infektionsketten schnell und leichter durchbrochen werden.

Dienstleister wie zum Beispiel Gaststätten, Hotels, Friseure oder andere Einrichtungen können sich nur registrieren, wenn die regional zuständigen Gesundheitsämter teilnehmen, deshalb wird das Gesundheitsamt des Kreises dieses Serviceangebot gerne nutzen.

Android: Luca App download
iOS: Luca App download