Stadtschreiber*in für Schleswig gesucht

SCHLESWIG. Die Stadt Schleswig lobt im Jahr 2021 die Stelle einer Stadtschreiberin bzw. eines Stadtschreibers aus. Diese Person bezieht für einen Monat die kostenlos zur Verfügung gestellte möblierte Stadtschreiberwohnung auf dem Gelände des St.-Johannis-Klosters.

Die Stelle wird vom Schleswiger Kulturbüro betreut und begleitet. Es wird die Bereitschaft vorausgesetzt, vier zusammenhängende Wochen im Zeitraum vom 1. August bis zum 30. Oktober 2021 in Schleswig zu wohnen und zu arbeiten. Der Zeitraum vom 26. August bis zum 12. September, in dem das NORDEN-Festival in Schleswig stattfindet, ist hierfür besonders interessant. Die Person erhält zusätzlich zum eigentlichen Stipendium von 1.000 Euro freien Eintritt zu den städtischen Kultureinrichtungen und ihren Veranstaltungen sowie bei Bedarf einen Reisekostenzuschuss bis maximal 200 €.

Es können sich deutschsprachige Autor*innen bewerben – gern aus den Bereichen Lyrik, Kurzgeschichte oder Essay –, die für einen Monat in der schönen Schlei-Stadt leben und arbeiten möchten und bereit sind, in diesem Rahmen einen Kurztext, möglichst mit Bezug zu Schleswig, zu schreiben. Zum Ende der Projektdauer wird eine Abschlussveranstaltung mit Autor*innen-Lesung stattfinden. Sollte der Kurztext zu dem Zeitpunkt noch nicht fertiggestellt sein, kann alternativ auch ein anderer Text der Person gewählt werden. Der Kurztext sollte dann bis Ostern 2022 vorliegen. Die Einwilligung zur Veröffentlichung durch die Stadt Schleswig (Print und digital) wird vorausgesetzt.

Das Kulturbüro freut sich über Bewerbungen mit einem kurzen Motivationsschreiben, einer Übersicht über ggf. bereits veröffentlichte Texte sowie ein bis zwei Textproben (nicht länger als insgesamt 10 Seiten in DIN A4). Die Bewerbungen sind bis zum 31. Mai 2021 zu richten an:

Stadt Schleswig – Der Bürgermeister
Fachdienst Kultur und Tourismus
Stichwort: „Stadtschreiber*in“

Friedrichstraße 9 – 11
24837 Schleswig

oder per E-Mail an kultur@schleswig.de

Die Auswahl erfolgt nach Bewerbungsschluss durch eine Jury.