Ein Metz Mover für das Stadtmarketing

Ein Metz Mover für das Stadtmarketing

11. August 2021 Aus Von Andreas Franke
(v.l.n.r.) Kirsten Lewandowski (P/Labor), Helge Schütze (Stadtmarketing) und Hauke Brauer (P/Labor) mit dem Mover aus dem Hause Metz bei der Übergabe.

Die Firma P/Labor elektronik hat seit Jahresbeginn das Mandat der Stadt Schleswig unsere Schleistadt im Bereich „Smart Cities“ zu unterstützen und kam auf diesem Wege auch mit Helge Schütze und dem Stadtmarketing in Kontakt. Schnell zeigte sich, dass das Thema Mobilität in der Stadt von hohem Interesse ist, wie zum Beispiel das Car-Sharing, dass es ja nun auch seit einigen Wochen an verschiedenen Standorten (Stadthafen, Bahnhof, Stadtfeld und Rathaus) in Schleswig gibt. In diesem Zusammenhang kam mach auf die Idee, sich auch mal mit dem Thema Mover (E-Scooter) innerhalb der Stadt auseinanderzusetzen und ob dies ein ergänzendes Angebot in Sachen Mobilität sein könnte. Da lag die Idee nahe, dass das Stadtmarketing als eine Art Vorreiter und Botschafter agieren könnte. Daher bot P/Labor Helge Schütze an, ihm für sein Stadtmarketing einen individuell gestalteten hochwertigen Metz Mover (Made in Germany), zur Verfügung zu stellen und dieser wurde nun am Montag feierlich übergeben. Man möchte damit auch in Schleswig eine Epoche der nachhaltigen E-Mobilität einläuten und vorstellen, sagte Hauke Brauer vom P/Labor während der Übergabe.

Die meisten seiner Fahrten im Stadtgebiet liegen in einer Entfernung zwischen drei bis fünf, und selten zehn Kilometern, legte Helge Schütze dar und hier ist ein solcher Scooter eine hervorragende Alternative zur Fahrt mit dem Auto. Er wünscht sich, dass vielleicht auch der eine oder andere Unternehmer Schleswigs sich berufen fühlt ein solches Gefährt für innerstädtische Fahrten seiner Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen. Auch würde er ein entsprechendes Mietangebot in Ergänzung zum gerade eingeführten Car-Sharing und dem geplanten Verleihangebot von E-Fahrrädern seitens der Ostseefjord Schlei, das im Bereich des Bahnhofes starten soll. Es gibt viele Ansätze für E-Mobilität in unserer Stadt und das möchte man unbedingt aufgreifen und jeder nicht gefahrene Verbrenner-Kilometer zählt dabei.

Dies soll ein kleiner Anfang sein, ein Trigger-Impuls und es wäre wünschenswert das sich die E-Mobilität, im Zuge des sich etablierenden „Smart-Cities“ Konzeptes, zu einem geförderten Konstrukt entwickeln würde, um dem einen oder anderen Unternehmer den Start in diesem Bereich zu erleichtern und schmackhaft zu machen, so Hauke Brauer.

Ein nachhaltiges Schleswig ist das Thema und mit einem Blick in die Zukunft wird klar, dass es ein PKW-Problem in Schleswig gibt. Besonders auch ab dem Zeitpunkt, ab dem das Parkhaus, zumindest temporär nicht zur Verfügung stehen wird. Hier können E-Fahrräder und auch Scooter durchaus ein attraktives Alternativ-Angebot zur Fahrt mit dem Auto innerhalb der Stadt darstellen, deshalb möchte man diese Form der Mobilität gern befeuern, sagt Helge Schütze.

Ein Vorteil eines solchen Movers/Scooters ist, dass er sich zusammenfalten läßt und in diesem Zustand als Handgepäck in Bus und Bahn gilt, weshalb man ihn so problem- und kostenlos mitnehmen kann. Am Zielort schnell wieder auseinandergeklappt geht es dann mit dem Mover an das gewünschte Ziel. Ein solcher Scooter ist also eine hervorragende Lösung für „die letzte Meile“. Warum also, z.B. mit dem Auto zum Holm fahren? Stattdessen einen zentralen Parkplatz anfahren, dort das Auto abstellen, den Scooter aus dem Kofferraum geholt und damit die Sehenswürdigkeiten der Stadt erkunden. Das ist praktisch, nachhaltig und macht auch noch eine Menge Spaß.