Verdachtsfälle an Schulen

Verdachtsfälle an Schulen

13. Dezember 2021 Aus Von Andreas Franke

Aktuelle Lage im Kreis Schleswig-Flensburg

coronavirus
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In der Zentralschule in Harrislee wurden heute vier Kinder einer 5. Klasse und sieben Kinder einer 4. Klasse vor dem Unterrichtsbeginn mittels Schnelltest positiv auf das Corona-Virus getestet. Eine Bestätigung mittels PCR-Test steht noch aus. In beiden Klassen gab es letzte Woche einen bestätigten Fall (PCR).

Für die Kinder mit einem positiven Ergebnis im Schnelltest besteht die Pflicht zur häuslichen Absonderung. Für die Schülerinnen und Schüler der betroffenen Klassen gilt zusätzlich zur üblichen fünftägigen täglichen Testpflicht  bis einschließlich Mittwoch ein Betretungsverbot. Das Gesundheitsamt geht davon aus, dass bis dahin die Ergebnisse der PCR-Testungen vorliegen, so dass abhängig von den bestätigten oder unbestätigten Fällen über weitere Maßnahmen entschieden werden kann. Bei einem behördlich angeordneten Betretungsverbot besteht ein Anspruch auf Lohnersatz bzw. Entschädigung, wenn die Kinderbetreuung durch die Eltern übernommen werden muss.  

„Durch die PCR-Testung und das ausgesprochene Betretungsverbot können wir nachvollziehen, ob es sich in einigen Fällen um mögliche „falsch positive“ Schnelltestergebnisse handelt, ob einige Kinder sich auch bei Kontaktsituationen außerhalb des Klasse oder im privaten Bereich angesteckt haben könnten oder ob es sich tatsächlich um ein Ausbruchsgeschehen in den Klassen handelt. Natürlich sind die Kinder und Eltern bis Mittwoch gehalten, Kontakte außerhalb des eigene Haushalts möglichst zu vermeiden und auf Symptome bei ihren Kindern, wie zum Beispiel Erkältungszeichen, Husten, Fieber oder Verlust des Geschmackssinns, zu achten. Bei Symptomen – die um diese Jahreszeit nicht nur von einer Corona-Infektion hervorgerufen werden könnten –  sollte Kontakt mit dem Haus- oder Kinderarzt aufgenommen werden, aber bitte telefonisch, niemand sollte ohne Voranmeldung in die Praxis kommen“, erläutert Stabstellen-Leiter Ebeling das Vorgehen des Kreises.

In der Grundschule in Fahrdorf wurden insgesamt neun Kinder positiv auf das Corona-Virus getestet, fünf davon in der Klasse 1, eins in Klasse 2, eins in Klasse 3 und zwei in der vierten Klasse. Vermutlich haben sich die Kinder auf einer gemeinsamen Fahrt  mit dem Schulbus angesteckt. An der Schule wird das bereits bewährte System fortgesetzt, dass die Kinder mit Kontakt für fünf Tage täglich getestet werden. Eine allgemeine Maskenpflicht besteht unabhängig von den regelmäßigen Testungen. Darüber hinaus wurde ein Kind der Kita Fahrdorf positiv auf das Corona-Virus getestet. Das Kind hat aber die Kita bereits seit längerer Zeit nicht mehr besucht. Die Ansteckung erfolgte im familiären Bereich.

Omikron-Variante: Bei einem Fall der beiden im Kreis gemeldeten Omikron-Verdachtsfälle wurde die Virus-Variante bestätigt. Im zweiten Fall war eine vollständige Sequenzierung der Probe im Labor nicht möglich. Eine Infizierung mit der Omikron-Variante ist aufgrund des Kontaktes der Personen und der epidemiologischen Zusammenhänge aber wahrscheinlich. Beide Personen befinden sich weiter in Quarantäne.