Uwe Langmann – MONO NO AWARE. Die Poesie des Augenblicks: Sonntagsführung

Uwe Langmann – MONO NO AWARE. Die Poesie des Augenblicks: Sonntagsführung

19. Januar 2022 Aus Von Andreas Franke
Bild: © Uwe Langmann, Imagine, 2021.

SCHLESWIG. Am Sonntag, den 23. Januar 2022, um 11:00 Uhr, bietet sich die Gelegenheit, an einer Führung durch die Ausstellung „MONO NO AWARE. Die Poesie des Augenblicks“ im Stadtmuseum Schleswig mit Fotografien von Uwe Langmann teilzunehmen.

MONO NO AWARE, so der Titel der mediativen Ausstellung des Fotografen Uwe Langmann, ist beeinflusst von dem ästhetischen Prinzip des Zen-Buddhismus. Die Ausstellung beschreibt die Schönheit des Vergänglichen. Während in westlichen Kulturen Veränderung und Vergänglichkeit mit Gefühlen der Trauer und des Verlustes verbunden sind, ist es die Kunst von MONO NO AWARE, diese Emotionen in Akzeptanz und Wertschätzung zu überführen. Diese Form der Geisteshaltung in seinen Bildern zu veranschaulichen und damit die Basis für eine achtsame Lebensweise zu schaffen, ist ein wichtiges Anliegen des Künstlers. Jeder Moment ist ein perfekter Ausdruck des Lebens, der nur für kurze Zeit existiert und deswegen in vollem Bewusstsein erlebt werden soll.

Uwe Langmann, 1985 in Memmingen geboren, arbeitet seit 2010 als freischaffender Künstler im Bereich Fotografie in Potsdam und Memmingen.

Angeline Schube-Focke wird interessante Einblicke in das Leben des Künstlers und die Ästhetik seiner Bilder geben.

Kosten: 3,00 Euro zzgl. Eintritt. Eine Anmeldung ist erforderlich und kann telefonisch oder per E-Mail erfolgen (Tel.: 04621/936820 oder stadtmuseum@schleswig.de). Zudem ist eine Mindestzahl an Teilnehmenden erforderlich.