Solidarisch aus der Krise

Solidarisch aus der Krise

5. März 2022 Aus Von Andreas Franke

Keine Bündnisse mit Rechten – Querdenkern entgegentreten!

Zwei Jahre Corona-Pandemie: Alleine in Deutschland sind über 120.000 Menschen durch das Virus und seine Mutationen verstorben. Viele leiden an den Spätfolgen (Long Covid Syndrom). Mittelstand und Kulturbranche standen teils vor dem wirtschaftlichen Ruin. Die Regierung sorgt für Konkurrenz bei Impfstoffen und PCR-Tests statt für Kapazitätserweiterungen und Patentfreigaben.

Verfehlte Anreizsysteme werden durch autoritäre Pflichten kaschiert. Die Privatisierungen in der kritischen Infrastruktur sorgen für Dauerbelastungen und Burnout beim Personal. Diese Menschen verdienen unsere Solidarität!

Seit Dezember 2021 demonstrieren regelmäßig hunderte Menschen als vermeintlicher „Spaziergang“ primär gegen Coronamaßnahmen. Eine laute Minderheit tritt hier als gefährliche Querfront auf. Im selten angemeldeten Demonstrationszug vereinen sich nachvollziehbare Kritik an Einschränkungen und Regierungshandeln mit reaktionären Schlussfolgerungen, Verschwörungserzählungen und rechtsoffenem Gedankengut.

Wir kritisieren:

  • „Spaziergänge“ reihen sich bundesweit in rechtsradikale Proteste ein
  • Verbreitung antisemitischer Vorurteile
  • Verharmlosung des Nationalsozialismus durch Opferstilisierung
  • Wissenschaftsfeindliche Haltungen statt offenem Diskurs
  • egozentrischer, absoluter Freiheitsanspruch auf Kosten der Risikogruppen

Dem gilt es zu widersprechen!

Wir rufen alle Bürger*innen, Verbände und Organisationen dazu auf, Zeichen zu setzen und Position zu beziehen. Solidarisch miteinander für eine gemeinsame Bekämpfung der Pandemie – Gegen rechte Vereinnahmungsversuche in Krisenzeiten.

Die Partei Schleswig-Flensburg