Aufruf zur Unterstützung bei der Unterbringung vertriebener Ukrainer*innen

Aufruf zur Unterstützung bei der Unterbringung vertriebener Ukrainer*innen

16. März 2022 Aus Von Andreas Franke

SCHLESWIG. Seit gut drei Wochen überschlagen sich die Ereignisse in der Ukraine. Mehrere Millionen Menschen befinden sich seitdem auf der Flucht, um sich und ihre Familienmitglieder vor dem kriegerischen Überfall auf die Ukraine in Schutz zu bringen.

Täglich steuern immer mehr Vertriebene mithilfe privater Initiativen die Stadt Schleswig an, in der Hoffnung, die Ereignisse der letzten Wochen in Sicherheit zu verarbeiten. Zusätzlich hat der Kreis Schleswig-Flensburg bekannt gegeben, dass ab sofort wöchentlich mit bis zu 150 Personen für das Kreisgebiet zu rechnen sei.

Sowohl die Kreiszuweisungen als auch die unkontrollierten Zuzüge stellen die Stadt Schleswig bei der Beschaffung von adäquatem Wohnraum vor eine große Aufgabe, die nur mit Ihrer Hilfe zu bewältigen ist.

Daher bitten wir um Ihre Unterstützung, vor allem bei der Unterbringung der Vertriebenen in Schleswig. Melden Sie uns gerne freien Wohnraum. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um eine Wohnung, Ferienwohnung, eine WG oder freie Zimmer in Ihrem Hause handelt. Bitte geben Sie dabei an, ob die angebotenen Räumlichkeiten barrierefrei sind, ob Haustiere erlaubt sind und für welchen Zeitraum das Angebot gilt.

Generell bitten wir alle Unterstützenden, die Vertriebene aus der Ukraine in Schleswig aufgenommen oder bereits untergebracht haben, sich telefonisch oder per E-Mail bei der Stadt Schleswig zu melden. Ansprechpartner bei der Stadt Schleswig ist unser Integrationsbeauftragter Herr Haidar Chahrour, Fachdienst Ordnung und Bürgerangelegenheiten; 04621-814324 oder H.Chahrour@Schleswig.de

Wir danken für Ihre Unterstützung!