KulturL en passant: Frieden könnte sein

KulturL en passant: Frieden könnte sein

21. März 2022 Aus Von Andreas Franke

Ausstellung mit Bildern von Helmut R. Klein und Haikus von Ulrich George

Helmut R. Klein. Foto: Mechthild Wichmann-Kramp

SCHLESWIG. Seit Montag, 14. März sind im Rahmen von KulturL en passant Bilder von Helmut R. Klein zu sehen. Frieden könnte sein, so nennt er seine Ausstellung, die inspiriert vom aktuellen Kriegsgeschehen entstanden ist. „Das Thema ‚Ukraine‘ hat mich stark bewegt“, so Klein.

Helmut R. Klein wurde 1942 in Kiel geboren. Zwischen 1965 und 1970 studierte er an der Muthesius-Kunsthochschule in Kiel. Seine künstlerische Ausbildung dort schloss er als Diplom Designer ab. Bis 1996 arbeitete er als Layouter, Illustrator, Fotograf und Art-Director für namhafte Firmen. Seitdem ist er als freischaffender Künstler tätig. Klein beschreibt seine Arbeitsweise als „surrealistisch expressive, vom gesteuerten Zufall bestimmte Arbeiten.“ Dabei bedient er sich verschiedener Techniken – Grafiken, Malerei und Objekte, Acryl und Öl auf Leinwand und Papier, Multimix Media, Monotypien und Radierungen. Helmut R. Klein ist Mitglied in nationalen und internationalen Künstlervereinigungen, u. a. im BBK (Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler). Seine Werke, mit ihrer ausgewogenen Balance zwischen Realismus und Abstraktion, oftmals mit surrealen Elementen, wurden in Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen in Dänemark, Portugal, Südafrika, Schweden und Deutschland gezeigt. Neben seiner freischaffenden Künstlertätigkeit gibt er auch Kunstseminare in seinem Atelier im Strandweg 7 in Stexwig.

Auch Ulrich George lässt der Krieg nicht los. Er und eine Frau, Jutta Heilmann, schreiben sog. Haikus, von denen sie zurzeit einige im Rahmen der Ausstellung „Das Leben ist bunt“ im Schleswiger Rathauspark zeigen. Ein Haiku ist eine traditionelle japanische Kurzgedichtform. Zum Krieg in der Ukraine hat George einige Haikus geschrieben, die, neben den Bildern von Klein, in den Schaufenstern der alten Post für ca. vier Wochen zu sehen sein werden.