Ukraine-Lage im Kreis Schleswig-Flensburg: Großzügige Spenden für Tiere

Ukraine-Lage im Kreis Schleswig-Flensburg: Großzügige Spenden für Tiere

31. März 2022 Aus Von Andreas Franke
Die Auszubildende des Kreises, Sarah Ghaedi, freut sich über die Spenden.

Den Kreis Schleswig-Flensburg haben mittlerweile zahlreiche Spenden engagierter Menschen für die Kriegsvertriebenen aus der Ukraine erreicht. Dank einer großzügigen Spende der Firma TRIXIE im Wert von rund 1.400 Euro und Futterspenden von Bewohner*innen des Schleswiger Baugebiets Berender Redder können nun auch mitgebrachte Haustiere versorgt werden. Die Spenden wurden am Montag (21.03.22) im Kreishaus übergeben.

Im Kreis Schleswig-Flensburg sind mittlerweile rund 730 Vertriebene (Stand 30.03.) aus der Ukraine eingetroffen. Doch nicht nur Menschen leiden unter der Vertreibung, auch deren Haustiere müssen vor dem Krieg flüchten. Zwar sind im Kreisgebiet bisher nur vereinzelt Tiere aus der Ukraine angekommen, doch die Zuständigen rechnen auch hier mit steigenden Zahlen.

Für das Tarper Traditionsunternehmen TRIXIE war es als europäischer Marktführer für Heimtierzubehör eine Herzensangelegenheit, den vertriebenen Vierbeinern zu helfen. Also wurde ein umfangreiches Paket aus Hundekissen, Spielzeugen, Näpfen und vielem mehr zusammengestellt und der Kreisverwaltung übergeben. Als die TRIXIE -Mitarbeiterin Tanja Katzer von der Spendenaktion erfahren hat, veranlasste sie kurzerhand eine Sammelaktion für Futterspenden über eine Facebook-Gruppe für Bewohner*innen des Schleswiger Baugebiets Berender Redder. Dabei kamen zahlreiche Futterspenden zusammen, um die Aktion zu unterstützen.

„Trotz all der schlimmen Schicksale, die dieser Krieg verursacht, helfen Unterstützungsaktionen wie diese, es den Betroffenen ein Stück weit einfacher zu machen. Die Bereitschaft zur Unterstützung ist überwältigend und zeigt, dass wir bei uns im Kreis auch in schwierigen Situationen einander beistehen“, so Nils Wienke, Fachdienstleiter Migrationsmanagement des Kreises Schleswig-Flensburg.

Auch wenn Hilfsbereitschaft immer gern gesehen ist, weist der Kreis in diesem Zusammenhang darauf hin, dass aufgrund der großen Spendenbereitschaft aktuell keine Sachspenden durch die Kreisverwaltung angenommen werden können. In diesen Fällen wird darum gebeten, sich an die örtlichen Hilfsorganisationen zu wenden. Weitere Informationen werden auf dem Ukraine-Portal der Internetseite des Kreises Schleswig-Flensburg unter www.schleswig-flensburg.de bereitgestellt.