Podiumsdiskussion zur Landtagswahl 2022

Podiumsdiskussion zur Landtagswahl 2022

28. April 2022 Aus Von Andreas Franke

Der Schleswiger und Friedrichsberger Bürgerverein luden gemeinsam ins Hotel Hohenzollern ein

Die beiden Bürgervereine unserer Stadt veranstalteten am vergangenen Dienstag (26.04.2022) eine öffentliche Podiumsdiskussion mit den Direktkandidaten der unterschiedlichen Parteien im großen Saal im Hotel Hohenzollern. Von Seiten der Politik waren gekommen: Johanna Meißner (Freie Wähler), Birte Pauls (SPD), Johannes Callsen (CDU), Uwe Schröder (Die Linke) und Sebastian Bonau (Bündnis 90/Die Grünen). Die eigentliche Kandidatin unseres Wahlkreises, Sina Clorius, konnte aus gesundheitlichen Gründen leider nicht erscheinen. Judith Behmer von der FDP erschien ebenfalls zur Podiumsdiskussion. Bei der letzten Veranstaltung dieser Art, speziell für Menschen mit Behinderungen in den Schleswiger Werkstätten, glänzte sie, noch mit Abwesenheit. Offensichtlich hat die Direktkandidatin der Freien Demokraten hier unterschiedliche Prioritäten, was ihr Zielpublikum angeht. Der ebenfalls eingeladene Vertreter der AfD, hat nicht auf die Einladung der Bürgervereine reagiert und ist auch nicht erschienen. Begrüßt wurden die Besucher der Veranstaltung von Arthur Christiansen, dem ehemaligen Bürgermeister Schleswigs. Die Moderation des Abends übernahm der ehemalige SN-Redakteur Gero Trittmaak.

Nach der, bei so einer Podiumsdiskussion üblichen, Vorstellungsrunde der einzelnen Politikern, begann dann die Fragerunde zu verschiedenen Thematiken rundum den Wahlkreis und dem Land Schleswig-Holstein, aber auch der Krieg in der Ukraine wurde an diesem Abend behandelt. Die Podiumsdiskussion kann in Gänze in dem nachfolgendem Video nachverfolgt werden:

Die akustischen Bedingungen waren leider nicht ganz optimal, daher bitte ich die zeitweise schlechte Tonqualität im Video zu entschuldigen.

Insgesamt waren der Einladung der Bürgervereine in das Hotel Hohenzollern um die 70 Interessierte Bürger gefolgt. Die Besucher waren zumeist höheren Alters, jüngere Menschen konnte man leider an einer Hand abzählen, was ebenfalls zu einem Thema während der Diskussion wurde. Auch die Bürgervereine überaltern immer weiter, junge Menschen rücken nur im geringen Umfang nach. Diesem Problem müssen sich der Schleswiger und Friedrichsberger Bürgerverein wohl recht zeitnah stellen.