Das war der 21. Gottorfer Landmarkt

Das war der 21. Gottorfer Landmarkt

18. Mai 2022 Aus Von Andreas Franke

Endlich gab es wieder eine neue Ausgabe des Gottorfer Landmarktes, dem größten Ökolandmarkt unter freiem Himmel in Deutschland und dann auch noch mit einem wunderbaren Wetterchen, dass zum Flanieren über die Museumsinsel geradezu einlud. Das dachte sich wohl auch unser gerade frisch wiedergewählter Ministerpräsiden Daniel Günther, der sich einen Besuch des Marktes nicht entgehen ließ und mit seiner Entourage auf Entdeckungsreise ging. Dabei nahm er sich immer Zeit für die Menschen, die ihn auf seinen Rundgang ansprachen, nahm Geschenke entgegen, gab bereitwillig das eine und andere Autogramm und stand auch für Selfies immer gern zur Verfügung. Er ist schon ein umgänglicher Typ, dass muss man ihm lassen.

Doch nun zum eigentlichen Landmarkt-Geschehen. Es gab ein, wie gewohnt, reichhaltiges kulinarisches Angebot in exzellenter Bio-Qualität an verschiedensten Ständen zu probieren. Die langen Schlangen vor den unterschiedlichen Leckereien, sprachen eindeutig für sich. Hier war für jeden was dabei, herzhaft oder lieber süß, Tierisches vom Grill, Vegetarisches oder gar Veganes.

Viele Besucher nutzten den Markt gern, um sich mit ökologisch angebauten Pflanzen für ihren eigenen Garten zu versorgen und die Auswahl war hier ebenfalls ganz enorm. Auch Garten-Deko gab e reichlich zu bestaunen und vielerlei anderes Kunsthandwerk.

Mit dem SH:Z-Ballon „am Band“ konnte man sich in luftige Höhen ziehen lassen und von dort einen wunderschönen Blick über die Museumsinsel und unsere schöne Schlei-Stadt genießen. Vielleicht sogar mal ein Elternteil, der am Burggraben brütenden Seeadler, vorbeifliegen sehen. Das Nest mit den zwei heranwachsenden „Adlerküken“ konnte man ebenfalls beobachten. Aus der Ferne versteht sich, mit am Ufer aufgestellten Ferngläsern und Teleskopen. Hier waren immer wieder große Trauben interessierter Besucher anzutreffen.

Auch Lehrreiches gab es auf der Museumsinsel. Kinder konnten spielerisch das richtige Trennen von „Müll“, ich sag mal lieber Wertstoffen, lernen oder mal am eigenen Leib erfahren wieviel man auf einem Fahrrad strampeln muss, bis man eine 80-Watt-Lampe zum Leuchten bringt. Wer das mal selbst versucht hat, weiß Wind und Sonnenenergie umso mehr zu schätzen, ganz sicher.

Aktivitäten verschiedenster Art gab es ebenfalls für die Kinder auf dem Landmarkt. So konnten sie musizieren, oder auch künstlerisch tätig werden und basteln. Auch Theater gab es für die Kleinen vor dem Schloss Gottorf.

Viele kleine, aber auch große Besucher, waren auch hin und weg von den ausgestellten Tieren auf dem Landmarkt. Ich glaube ganz besonders von der Angeliter Muttersau mit ihren putzigen Ferkeln, ich war es zumindest. Auch der wunderbar zottelige Esel mit seinen riesigen Lauschern ließ einem das Herz hüpfen. Wunderbare Geschöpfe…

Und wenn man einfach mal etwas innehielt und sich am Rande des Geschehens mal umschaute, sah man wie die Menschen den Besuch auf dem Landmarkt einfach genossen. Mit dem Hund im grünen Graß am Ufer des Burggrabens liegen, die Gedanken baumeln lassen, mit Freunden ein Glas Wein oder Bier genießen. Kinder die die auf der Museumsinsel aufgestellten Skulpturen erkundeten, einfach wunderbar. Wie gut es uns doch eigentlich geht, oder?

13000 Besucher kamen auf den 21. Gottorfer Landmarkt, das kann man dann wohl eine erfolgreiche Veranstaltung nennen.

Ich freue mich bereits auf die nächste Ausgabe des Landmarktes auf unserer schönen Museumsinsel.