Erfolgreiche Premiere: Kurzfilm zu Emobilität von artefact und Project Zero vorgestellt

Erfolgreiche Premiere: Kurzfilm zu Emobilität von artefact und Project Zero vorgestellt

3. November 2022 Aus Von Andreas Franke

e-mobile Ferien entlang der Flensburger Förde? Grenzübergreifendes Filmprojekt wurde in Glücksburg präsentiert

Filmaufnahmen in Padborg. Foto: artefact

Können Urlauber und Einheimische grenzübergreifend und entspannt rund um die Flensburger Förde elektrisch laden?

„Im Prinzip ja – aber“ ist die Antwort, die ein Kooperationsprojekt des Zentrums für nachhaltige Entwicklung in Glücksburg, artefact mit Project Zero in Sonderborg und weiteren Partnern ergeben hat.  Schon seit 10 Jahren setzen sich die Initiatoren für umweltfreundliche Mobilität im deutsch-dänischen Grenzgebiet ein. An der „Tour de Flens“ nahmen seitdem bereits hunderte E-Mobil-Pioniere, doch auch Neulinge, Verwaltungsmitarbeiter, Minister und Touristiker teil, um beispielhafte Leuchtturmprojekte der Energiewende, aber auch  die noch bestehenden Hürden für eine Mobilitätswende in Urlaub und Alltag kennenzulernen.

„Wir wollen erreichen, dass Urlauber aus Nord und Süd, ob von Stuttgart oder Kopenhagen aus, keinen Verbrenner mehr mit auf die Reise nehmen müssen, weil Züge zu den Bahnhöfen Flensburg und Sonderborg fahren, von denen aus die Mobilität per Bus, Rad oder elektrischem Leihfahrzeug gesichert ist.“ sagt Initiator Werner Kiwitt von artefact. „Dafür muss der Zugang zu grünem Strom im Hotel, Restaurant oder  Ausflugsziel so selbstverständlich werden wie WLAN.“ Gerade erst beschloss die Europäische Union, das bisherige Wirrwar an Handy-Ladesteckern zu beenden. Beim elektrischen Laden von E-Fahrzeugen gibt es inzwischen zwar genormte Stecker, doch weiterhin zahllose Ladekarten, Apps und Sonderregelungen, die insbesondere bei Spontanurlaubern im Leihfahrzeug beim Ausflug über die Grenze zu viel Stress statt Spaß führen können. Mit Unterstützung des europäischen interreg-Programms „KursKultur“ initiierten Kiwitt und die Mitstreiter die Ausschreibung für einen zweisprachigen Kurzfilm anlässlich der letzten „Tour de Flens“, der zum Einen die infotainment -Fahrt durch die wunderschöne Fördelandschaft und die Zwischenstopps der E-Mobilisten zeigt, aber auch den Handlungsbedarf, damit der CO2-arme Urlaub  oder das Pendeln über die Grenze nicht zum Stresstest wird.

Der von der Söruper Firma „forward“  erstellte Film wurde nun erstmals im Glücksburger Restaurant Leuchtturm der Öffentlichkeit vorgestellt: die Mitglieder des Touristikvereins, deutsche und dänische „Tour de Flens“-Teilnehmer und weitere Akteure aus Kommunen und Tourismus lobten den Film als gelungen und unterhaltsam, doch auch als Auftrag für noch bessere Kommunikation und Zusammenarbeit beiderseits der Grenze, damit es in wenigen Jahren tatsächlich eine nachhaltige Mobilitätsgarantie für Urlaub aus dem EFeFF, für emobile Ferien entlang der Flensburger Förde gibt.