EMAS-Umweltmanagementsystem: Kosten und Nachhaltigkeit im Blick

EMAS-Umweltmanagementsystem: Kosten und Nachhaltigkeit im Blick

24. November 2022 0 Von Andreas Franke
Von links: Rainer Witte und Haiko Carstensen (CPI Clausen & Bosse) nahmen die Urkunde von IHK-Vizepräsidentin Franziska Leupelt entgegen.

Unternehmen, die Faktoren wie Materialeinsatz, Abfallaufkommen, Wasser-, Abwasser-, oder Energieverbrauch nachhaltig, systematisch erfassen und bewerten, können effizient Verbräuche und Kosten senken und dazu beitragen, globale Lieferketten nachhaltiger zu gestalten. Dabei hilft das freiwillige Umweltmanagementsystem EMAS (ECO-Management and Audit Scheme). Die Buchdruckerei CPI Clausen & Bosse in Leck wendet das System seit 1998 an. „Unsere Erwartung, damit einen Beitrag für Klimaschutz, Ressourceneffizienz, Transparenz und Nachhaltigkeit zu leisten, hat sich über die Jahre bestätigt“, so Rainer Witte von der CPI Clausen & Bosse.

Angesichts unkalkulierbar steigender Energiepreise ist die systematische Erfassung der Energieverbräuche mit anschließender Bewertung für das Unternehmen mit seinen 480 Mitarbeitenden wichtiger denn je. Witte: „Dank EMAS nutzen wir Einsparpotenziale in der Verwaltung und Technik, bei Druckluft, Heizung und Beleuchtung bestmöglich aus.“ Zur Verlängerung der EMAS-Registrierung hat IHK-Vizepräsidentin Franziska Leupelt dem Unternehmen heute gratuliert. „Clausen & Bosse beweist, wie systematische Verbesserung des Umweltschutzes messbar umgesetzt und gelebt werden kann“, so Franziska Leupelt bei der Urkundenübergabe.

Unternehmen, die sich für EMAS registrieren lassen möchten, müssen nach Einführung dieses Systems eine veröffentlichte Umwelterklärung abgeben. Ab dem 1. Januar 2023 wird der Antrag auf Registrierung bei der IHK Hannover gestellt.

Fragen beantwortet IHK-Referent Frank Kurbjuhn unter 0461 806-350 (E-Mail: frank.kurbjuhn@flensburg.ihk.de).